Automobilmuseum Horch

Gehe zu:

Bautafel

Bei der umfassenden zweijährigen Sanierung war es oberste Priorität, den Charakter der ehemaligen Automobilfabrik zu erhalten bzw. zu rekonstruieren. Deshalb prägt ein historisch orientiertes Erscheinungsbild den schlanken, filigranen Stahlbetonbau. Die Produktionshalle hat man entkernt, um ihren großzügigen Charakter wiederherzustellen. Technische Installationen treten in den Hintergrund. Originalgetreu nachempfundene Satteloberlichter setzen die Exponate in angenehmes, gleichmäßiges Tageslicht. Die komplett neu konzipierte Ausstellung macht 100 Jahre Automobilbau in Zwickau „erlebbar". Auf gut 2.500 qm präsentieren sich 70 historische Fahrzeuge im authentischen Umfeld. Ganze Straßenzüge, Geschäfte und Tankstellen mit entsprechenden Düften und Geräuschen versetzen den Besucher in unterschiedliche Jahrzehnte.

Ausbauphase

Die Ringe sind komplett aus LaForm Gips-Formteilen von Siniat gefertigt. Bemerkenswert ist zunächst ihre Größe: Sie sind circa 14 Meter lang und 3,80 Meter hoch. Jeder Ring hat einen Durchmesser von gut vier Metern und wiegt an die 250 kg. Das andere wesentliche Merkmal ist der außergewöhnlich hohe Vorfertigungsgrad: Die Formteile bestehen aus einem mit Gipsplatten umkleideten Schichtholzkern. Dieser dient als selbsttragende Unterkonstruktion. Auf konventionelle Unterkonstruktionen konnte verzichtet werden. Dies ist vor allem wirtschaftlich interessant: Manuell gefertigte Ringe hätten eine gebogene Unterkonstruktion erfordert. Das bedingt erheblichen Zeitaufwand und entsprechende Kosten. Da das Exponat frei im Raum steht, wäre eine konventionelle Unterkonstruktion auch technisch nur schwer zu befestigen und zu integrieren gewesen. Die Ringe setzen sich aus drei x- und 17 u-förmigen Einzelteilen zusammen. Die x-förmigen Teile dienen als wesentliche kon-struktive Elemente. Ihr Kern besteht aus einer vierfach verstärkten Multiplex-Schichtholzplatte. Der Rohkörper ist wabenförmig aufgebaut und mit LaForm Formteilen umkleidet.

Wirkung