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Bautafel

Fünf ehemalige Betriebsgebäude von Carl Zeiss Jena wurden seit 2002 in den Campus der Fachhochschule Jena integriert. Auf etwa 4.500 von 8.830 qm enstanden bis Ende 2007 43 neue Speziallabore - darunter ein Reinraum - sowie Seminarräume und Arbeitsflächen für die ingenieurwissenschaftlichen Fachbereiche. Um den hohen Brandschutzanforderungen für öffentliche Gebäude gerecht zu werden, gibt es eine Lösung, die eine Feuerbeständigkeit F90-A für die Bekleidung aller tragenden und aussteifenden Stahlbauteile gewährleistet - in Verbindung mit Schachtwänden.

Ausbauphase

Im ersten Schritt wurde die frühere Werkshalle großzügig entkernt. Die anschließend eingezogenen peripheren Zwischenebenen schaffen zusätzliche Nutzfläche. Um die Konstruktion statisch abzusichern, war eine Vielzahl an Stahlstützen, Stahlträgern etc. erforderlich. Unter den Betondecken sind deshalb in den Gebäudeachsen zusätzliche Stahlträger von 4-8m Länge angeordnet. Diese sind über Rundstähle (d=20mm) diagonal mit Stahlstützen verspannt. In diesen Bereichen sind Trockenbauwände vorgesehen, die die Halle in einzelne Labore aufteilen.

Wirkung