Playmobil Funpark

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Bautafel

Aktiv sein inmitten überdimensionaler Playmobil-Spielwelten lautet die Devise im 90.000 qm großen Playmobil-FunPark im fränkischen Zirndorf. Damit dieses ungewöhnliche Spielparadies ganzjährig und witterungsunabhängig genutzt werden kann, gibt es das 5.000 qm große, spektakuläre Erlebnishaus HOB-Center. Hier können Kinder in riesigen Playmobil-Kulissen spielen, Geburtstage feiern und Veranstaltungen erleben. Eindrucksvoll sind die Gebäudemaße: ca. 13.000 qm Geschossfläche, ca. 90 m Maximalbreite, ca. 68 m Tiefe und 26 m Höhe. Rund sechsmal würde das Brandenburger Tor in dem futuristisch anmutenden Gebäude Platz finden. Die Anlage gliedert sich fächerförmig nach Westen. Diese Öffnung zum FunPark-Außenbereich war ein wesentliches Gestaltungskriterium: Es sollte kein „klassisches" Gebäude neben dem Park entstehen, sondern eine "Hülle" mit ganz viel Tageslicht und möglichst fließendem Übergang. Verbindende Elemente bilden der integrierte, überdachte Klettergarten und der angrenzende Wirtsgarten.

Ausbauphase

Im komplett verglasten HOB-Center hat der Trockenbau besondere Bedeutung für die Akustik. Es galt, alle nicht aus Glas bestehenden Flächen zu nutzen, um Schallabsorption und Nachhallzeiten zu verringern. Die Decken stellten die Architekten vor den Spagat zwischen akustischen und funktionalen Anforderungen auf der einen und dem Wunsch nach ansprechender Gestaltung auf der anderen Seite. Sie allein boten genügend Raum, um alle Heizungs-, Klima- und Lüftungskomponenten aufzunehmen. Die Klimatisierung bzw. Heizung erfolgt über eine Betonkerntemperierung: Mittig in die Decken integrierte Rohre sorgen für eine konstante Raumtemperatur von etwa 22°. Dadurch sind die Decken relativ stark ausgeprägt. Mit Hilfe von Formteilen aus Gipskarton ließen sich alle Anforderungen erfüllen: Optisch nehmen die abgestuften Elemente den Druck raus. Dadurch wirken gerade die Stirnseiten weniger massiv.

Wirkung